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Beton & Bewegung.

Fußballstadien faszinieren mich schon lange. Nicht nur wegen der unfassbaren Stimmung, die entsteht, wenn sich 40.000 Menschen oder mehr die Seele aus dem Leib brüllen, sondern vor allem wegen ihrer schieren Größe. Wie graue Monumente stehen die riesigen Betonklötze in der Landschaft. Statisch und emotionslos. Interessant nur für Fans monströser Funktionsbauten.

Umso spannender wird es am Spieltag, wenn sich die Menschenmassen auf den Weg zu ihren Plätzen machen. Was in Echtzeit individuell und chaotisch anmutet, entpuppt sich als fließende Massenbewegung, wenn man die Kamera etwas länger hinschauen lässt.

Mercedes-Benz Arean
Zum Montagsspiel gegen Düsseldorf hatte ich deswegen die kleine Nikon V1 mitgenommen. Dank ihrer kompakten Größe war ich mir ziemlich sicher, am Einlass keinen Stress zu bekommen. Der Securitymann hat sie dann auch nichtmal gesehen. Blöderweise habe ich aktuell nur die 18.5 mm Festbrennweite, was umgerechnet auf Kleinbild ungefähr 50 mm ist. Also nix mit Weitwinkel. Ein Stativ hatte ich auch nicht dabei und dafür bin ich ziemlich zufrieden mit den Ergebnissen.

Ein paar Bilder während des Spiels habe ich natürlich auch noch gemacht. Die passen zwar nicht ganz in das Bildkonzept, aber thematisch gehören sie trotzdem irgendwie dazu.

 

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