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Dies ist keine Übung (mehr).

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Gut wie nie ins Jahr gestartet, dann ins Erkältungs- und Motivationsloch gefallen wie selten. So ungefähr lautet meine sportliche Kurzbilanz des ersten Quartals 2016. Die großen Ziele, die ich mir für dieses Jahr gesetzt habe, waren lange Zeit nur schemenhaft am gedanklichen Horizont zu erkennen. Aber mittlerweile sind sie zeitlich so nah gekommen, dass ich ziemlich genau erkennen kann, was da auf mich zukommt. Und klar ist: Ich muss mehr tun.

Der Zugspitz Supertrail findet in knapp 12 Wochen statt. Höchste Zeit also, strukturiert dafür zu trainieren. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der Trailmarathon in Lichtenstein bereits am 7. Mai startet und es sehr vermessen wäre, den Ultra Trail Lamer Winkel Ende Mai als Trainingslauf zu bezeichnen. Deswegen habe ich zum ersten Mal seit Herbst 2014 wieder einen Trainingsplan, nach dem ich mich vorbereite. Ich habe mich dafür entschieden, den Plan von Bert aka Trailgrip einzusetzen, da er sich die Mühe gemacht hat, aus den Beck-Plänen eine 12-Wochen-Vorbereitung zu schnitzen. Dass er den Supertrail und im Jahr darauf den Ultratrail erfolgreich absolviert hat, ist sicherlich nicht das schlechteste Argument.

Heute bin ich die erste Einheit des Plans gelaufen, aber bereits am Samstag bin ich in einen hoffentlich kilometerreichen Frühling durchgestartet. Wie schon im letzten Jahr bin ich zur Eiersuche von Stuttgart in die tiefste schwäbische Pampa geradelt. Knapp 75 Kilometer im Wohlfühltempo in ca. 4h (inkl. Pausen). Es war wieder ein Vergnügen. Nachdem mir im letzten Jahr noch die Füße abgefroren sind, hatte ich diesmal vorgesorgt: Wärmepflaster und Überschuhe sorgten für wohlige Wärme während der kompletten Fahrt. Ursprünglich hatte ich geplant, die Rückfahrt am Sonntag ebenfalls auf dem Rad zu absolvieren. Aber dann wurde es zu spät, ich aß zu viel und überhaupt: Man soll es ja nicht übertreiben.

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Jedenfalls freue ich mich darauf, mal wieder nach einem Plan zu trainieren, da mir das in der Vergangenheit immer geholfen hat, die nötige Motivation zu finden. Deswegen werde ich die 60-minütige Einheit, die für Morgen angesagt ist, auch vor der Arbeit erledigen, denn am Abend geht es nicht. Da muss ich schon wieder Kuchen essen. Apropos: Das ist natürlich auch so eine Baustelle. Derzeit liege ich ca. 8 Kilo über dem Gewicht, mit dem ich im Herbst 2014 meine Marathonbestzeit gelaufen bin (und auch da weit davon entfernt, schlank zu sein). Ich bin nicht gewillt, die Pfunde über Tausende von Höhenmetern zu wuchten. Allerdings befürchte ich, dass dieses Ziel schwieriger zu erreichen ist als die Vorgaben des Trainingsplans. To be continued …

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