Allgemein Dreispalter Fotopost

Frozen.

In der Silvesternacht hatte er noch ziemlich genervt: Der dichte Nebel, der wohl nicht nur in der Stuttgarter Gegend allgegenwärtig war. Doch die Entschädigung gab es postwendend mit dem ersten Licht des Jahres 2017: Durch die niedrigen Temperaturen hatte sich der Nebel als dünne weiße Schicht auf der Natur manifestiert. Ein beeindruckendes Bild, weil auch die feinsten Strukturen in Perfektion mit einer frostigen Schicht überzogen waren.

Obwohl die Sonne vom blauen Himmel strahlte, hielt sich der Nebel hartnäckig. Und so fühlte sich ein lockeres Läufchen auf den Kleinheppacher Kopf mit seinen gut 400 Metern fast ein wenig an wie eine Erstbesteigung im Himalaya.


Euphorisiert von den Ausblicken bin ich zum Sonnenuntergang ein zweites Mal hochgelaufen (Parkmöglichkeiten gibt es nur unten). Diesmal mit DSLR und Stativ. Ich hatte die Hoffnung, dass der Sonnenuntergang durch den Nebel besonders spektakulär sein würde. War er aber nicht. Jedenfalls nicht im Sinne eines außergewöhnlichen Fotos. Wie sagt man so schön: Man muss dabei gewesen sein.

  1. Sind trotzdem schöne Fotos bei raus gekommen, obwohl die vom Morgen doch irgendwie einen Tick spannender sind 🙂

    • Sebastian

      Vielen Dank. Ja, das stimmt. Eine Wetter-/Lichtkombination wie am Morgen hatte ich so aber auch noch nicht erlebt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.